kino329.jpg

Am 12. Dezember 2017 unterzeichneten der Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer (BAK) Prof. Ralf Niebergall und Till Rehwaldt, Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten

, in Berlin die Vereinbarung über die internationale Zusammenarbeit von BAK und bdla. Zieldes Übereinkommens ist die effizientere berufspolitische Interessensvertretung der Landschaftsarchitekten auf europäischer und internationaler Bühne. Dazu verständigten sich BAK und Berufsverband auf eine intensivere Bündelung ihrer Aktivitäten und Geschlossenheit im internationalen Auftritt. Künftig können beispielsweise gemeinsam die EU-Politik der „Green Infrastructure“ oder die EU-Binnenmarktstrategie spezifisch aus Sicht der Landschaftsarchitekten intensiv bearbeitet werden.
Die BAK wird ab 2018 ordentliches Mitglied bei der IFLA, dem internationalen Verband der Landschaftsarchitekten, und der IFLA Europe, die die europäische Region vertritt. Der bdla wechselt nur seinen Mitgliedsstatus und wird assoziiertes IFLA-Mitglied. Die Bundesarchitektenkammer übernimmt also die deutsche Vertretung und sämtliche sich aus der Mitgliedschaft ergebenden Rechte und Pflichten bei der IFLA. Der Beitritt der BAK hat u.a. zur Folge, dass das deutsche Mitglied die stärkste Einzelorganisation in der IFLA wird – mit ca. 7.500 Landschaftsarchitekten in den 16 Länderkammern.
Für bdla-Präsident Till Rehwaldt ist die „Kooperation ein Meilenstein für die deutschen Landschaftsarchitekten zur Vermittlung der fachliche Expertise der Profession. Mit der neu justierten Zusammenarbeit von BAK und bdla wird es gelingen, die Interessenvertretung der Landschaftsarchitekten – insbesondere in Brüssel – auf ein neues Level zu heben. Die fachlichen Herausforderungen in Europa sind gewaltig, die Profession der deutschen Landschaftsarchitekten ist gewappnet.“
Für die Bundesarchitektenkammer hob deren Vizepräsident Prof. Ralf Niebergall die Bedeutung der intensivierten Kooperation hervor: „Mit der Vereinbarung steigern wir die Präsenz des  gesamten Berufsstands. Ich freue mich, dass die Bundesarchitektenkammer mit einer gestärkten Stimme auf europäischer und internationaler Ebene sprechen kann.“
Die inhaltliche Arbeit und Abstimmung der Positionen von BAK und bdla erfolgt im Arbeitskreis Internationales der BAK, in den der bdla eine/n Delegierte/n entsendet. Der Delegierte Deutschlands bei IFLA und IFLA Europe wird im Einvernehmen zwischen BAK und bdla festgelegt. Geplant ist, den bdla-Fachsprecher Internationales, Prof. Fritz Auweck, zu entsenden, der seinerseits vom bdla-Arbeitskreis Internationales in der Sach- und Facharbeit Unterstützung erhält.

BIM.Digital unterstützt www.childaid.net

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com