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ARGE Baurecht: 10-Punkte-Plan zum Bauvertrag nach neuem Bauvertragsrecht

Seit dem 1. Januar gilt das neue Bauvertragsrecht, das erstmals auf die Besonderheiten des Bauens eingeht. Vor diesem Hintergrund haben wir unseren „10-Punkte-Plan zum ‚perfekten‘ Bauvertrag“ aktualisiert.

Der Leitfaden soll dazu dienen, die typischen bauvertraglichen Risiken durch möglichst konkrete Formulierung der bauvertraglichen Vereinbarungen zu minimieren. Die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein möchte damit allen Baubeteiligten einen möglichst störungsfreien Bauablauf ermöglichen. 
1. Vertragspartner Am Anfang eines Bauvorhabens stehen unverändert die Bauherren, die entscheiden müssen, ob sie Planungs- und Bauleistungen an einen oder mehrere Partner vergeben wollen. Der „Klassiker“ ist es, Architekt und Bauunternehmen getrennt zu beauftragen. Dabei können alle Bauleistungen an einen sogenannten Generalunternehmer oder als Einzelgewerke an verschiedene Bauunternehmer vergeben werden. Die Entscheidung erfährt allerdings für den Verbraucher als Bauherrn neue Brisanz: Dem Verbraucher kommt nur dann die Schutzwirkung des seit dem 1. Januar 2018 gesondert geregelten Verbraucherbauvertragsrechts zu Gute, wenn er die Bauleistungen sozusagen aus einer Hand bezieht. Denn das Verbraucherbauvertragsrecht findet nur dann Anwendung, wenn Verträge über die Errichtung eines kompletten Bauvorhabens oder erhebliche Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude geschlossen werden. Bauherren können sich auch für einen so genannten Generalübernehmer entscheiden, der Planungs- und Bauleistung gemeinsam erbringt. Eine weitere Option ist die Beauftragung eines Bauträgers, der neben Planung und Bau auch noch den Grundstückserwerb regelt. Mit der Trennung von Bau- und Planungsleistungen sind Bauherren etwas näher, mit Generalübernehmer oder Bauträger etwas weiter weg vom Geschehen. Wichtiger als diese Varianten sind die Vertragspartner. „Hier empfehlen wir eine kritische Prüfung“, sagt Dr. Birgit Franz, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht und Mitglied im Vorstand der ARGE Baurecht. „Dazu gehört es, die Rechtsform der beteiligten Unternehmen, deren Referenzen oder auch die finanzielle Leistungsfähigkeit unter die Lupe zu nehmen, um den richtigen Partner für das geplante Bauvorhaben zu finden“, erläutert Franz.

Weiter unter:

http://arge-baurecht.com/aktuelles/arge-baurecht-intern/artikel/news/arge-baurecht-veroeffentlicht-10-punkte-plan-zum-perfekten-bauvertrag/

Quelle: http://arge-baurecht.com/startseite/