- Details
Seit Jahrzehnten erzählt die Politik den Bürgerinnen und Bürgern die gleiche Geschichte:
Die Rente sei „wegen der Demografie“ kaum zu retten, das Renteneintrittsalter müsse steigen, Beitragssätze müssten erhöht werden – alles angeblich „alternativlos“.
Die Realität: Die Alternativen liegen längst auf dem Tisch, aber die Politik weigert sich, sie anzufassen.
Der Grund ist so simpel wie bitter:
Eine echte Reform würde bedeuten, dass Politiker und Beamte ihre eigenen Privilegien verlieren – und das verhindert jede notwendige Veränderung.
- Details
Seit Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge als Hauptschuldige der Rentenmisere dargestellt.
Zu Unrecht!
Nicht die Boomer haben versagt – sondern die Politik, die über Jahrzehnte mit kurzsichtigen Entscheidungen das Fundament der Altersvorsorge untergraben hat.
1. Ein Systemfehler mit Ansage
Die Rentenreform von 1957 war der Wendepunkt: Statt Rücklagen zu bilden, setzte die Bundesregierung auf das Umlageverfahren, bei dem die Jungen die Alten finanzieren.
Es war politisch bequem – aber ökonomisch riskant.
Schon damals war klar: Wenn die Zahl der Geburten sinkt, bricht das Gleichgewicht. Trotzdem blieb das System unangetastet.
Die Warnungen von Fachleuten wurden ignoriert, weil sie Wahlen kosteten.
Weiterlesen: Nicht die Boomer sind schuld – sondern die Politik