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Ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Ingenieurdienstleisters TECCON Consulting & Engineering arbeitet an einer neuen Lösung für die energetische Gebäudesanierung: Dämmplatten für Fassaden sollen künftig direkt auf der Baustelle per 3D-Druck hergestellt werden. Ziel ist ein Verfahren, das die Montage vereinfacht, Material präziser einsetzt und den Personalbedarf auf der Baustelle senken kann.
Im Zentrum des Ansatzes steht die Idee, passgenaue Dämmelemente nicht mehr ausschließlich industriell vorzufertigen, sondern objektspezifisch und unmittelbar vor Ort zu produzieren. Nach Angaben der Projektpartner sollen die Elemente so ausgelegt werden, dass sie einfacher zu handhaben sind und mit deutlich weniger Arbeitskräften montiert werden können als herkömmliche Systeme. Das wäre vor allem vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels im Baugewerbe relevant: Laut Institut der deutschen Wirtschaft blieben 2024 in der Branche rund 41.300 Stellen rechnerisch unbesetzt.
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Die nächste Evolutionsstufe digitaler Planungsprozesse im Bauwesen zeichnet sich klar ab: BIM-Plattformen entwickeln sich zunehmend zu „selbstprüfenden“ Systemen, die Modelle kontinuierlich automatisch validieren. Ziel ist es, klassische Qualitätssicherungs-Schleifen – häufig als „Model-Check-Fix“ bezeichnet – durch automatisierte Prüfprozesse direkt während der Modellierung zu ersetzen. Fachbeiträge aus der AEC-Technologiebranche sehen darin einen entscheidenden Schritt zur weiteren Industrialisierung digitaler Planungsprozesse.
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Künstliche Intelligenz macht auch vor dem Bau nicht Halt. Welche Möglichkeiten sich durch KI für Architekten und Planer bieten, zeigt die digitalBAU – Fachmesse für digitale Lösungen im Bauwesen – von 24. bis 26. März 2026 in Köln. Den Ausstellungsbereich mit rund 300 Unternehmen ergänzt ein umfangreiches Rahmenprogramm, bestehend aus Vortragsprogramm, Preisverleihungen, Innovation Parcours und Guided Tours.
Im Mittelpunkt der diesjährigen digitalBAU stehen die Leitthemen Kreislauwirtschaft im Bauwesen, Digitale Bauprozessoptimierung, Einsatz künstlicher Intelligenz im Bauwesen sowie Digitalisierung im Bestand. Unter den rund 300 Ausstellern befinden sich Key Player wie Hottgenroth, ISD, NEMETSCHEK, ORCA, RIB, Trimble und Würth.
Ein deutliches Indiz für die große Bedeutung der Veranstaltung, wie Projektleiterin Cornelia Lutz betont: „Die digitalBAU zeigt eindrucksvoll, wie unverzichtbar digitale Lösungen für die Zukunft des Bauwesens sind. Neben innovativen Produkten der Aussteller bietet vor allem das begleitende Programm wertvolle Impulse und Orientierung für den praxisnahen Wissenstransfer in der Branche.“
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Mit dem Update SPIRIT 2025.03 schärft SOFTTECH die SPIRIT-Edition BrandSP genau dort nach, wo Brandschutz-, Flucht- und Sicherheitspläne in der Praxis oft Zeit verlieren: bei der korrekten, normgerechten Symbolik im Plan und im Ausdruck. Im Mittelpunkt stehen zwei Neuerungen, die typische Fehlerquellen reduzieren sollen – automatische Symbolausrichtung am Blatt und eine verbindliche Mindestgröße für Symbole im Plot. Gerade weil in sicherheitsrelevanten Plänen Lesbarkeit und Normkonformität nicht „nice to have“, sondern prüfentscheidend sind, positioniert sich BrandSP damit als Werkzeug, das Planung spürbar absichert.
Lagerichtig – auch wenn der Grundriss gedreht ist
In vielen Projekten sind Grundrisse auf dem Plan gedreht, Planreferenzen wechseln, Varianten entstehen. Genau hier setzt die neue Funktion „Symbol an Blatt ausrichten“ an: Symbole können sich automatisch am Blattdrehwinkel orientieren, sodass sie lagerichtig bleiben – ohne manuelles Nachdrehen oder doppelte Symbolvarianten. Das lässt sich pro Symbolinstanz steuern (Objektinspektor) oder bereits beim Einfügen aktivieren. Ergebnis: weniger Korrekturen, weniger Inkonsistenzen, mehr Ruhe im Planungsalltag – besonders bei mehreren Planständen.
Weiterlesen: SPIRIT BrandSP 2025.03: Mehr Effizienz und Normsicherheit in der Brandschutzplanung
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Vom 24. bis 26. März 2026 trifft sich die Branche zur digitalBAU 2026 in Köln. Schon in den Wochen vor der Messe häufen sich Hersteller-Updates, Investitionen und Strategiemeldungen, die die Richtung der digitalen Bauwirtschaft markieren: Cloud-CDE und Remote-Kollaboration, Daten aus der Bauausführung (Material/Abfall/Nacharbeit) sowie KI-gestützte Asset-Analytics und Digital Twins. Ergänzt wird das Bild durch Konsolidierung im Softwaremarkt und die weiter voranschreitende Umstellung auf Subscription-Modelle.